Amethyst, Bergkristall, Citrin, Diamant, Epidot | Heilsteine von Amethyst bis Epidot |
Der Amethyst gehört in die Familie der Quarze
Wie alle Quarze besteht der Amethyst in der Hauptsache aus Silizium, die teils kräftig violette Färbung entstand durch Anteile von Mangan,
Titan und Eisen. Der Wert des jeweiligen Steins wird meist am Grad der Färbung bemessen. Die meisten Fundstellen liegen in Südamerika,
wobei die eher blass-violetten Steine meist aus Brasilien, die kräftig gefärbten aus Uruguay stammen. Der Amethyst ist nicht nur ein
beliebter Schmuckstein, sondern auch ein Heilstein mit vielfacher Wirkung. Als Schmuckanhänger um den Hals getragen hilft der Amethyst
gegen juckende Hautreizungen, Akne und Pickel, außerdem verbessert er die Konzentrationsfähigkeit und wirkt stresslindernd.
Der Bergkristall, einer der beliebtesten Edelsteine.
Bergkristalle bestehen aus reinem Silizium und Sauerstoff und gehören daher zu den Quarzen. Ein wichtiger Fundort sind die Alpen,
weshalb ihm auch der Name gegeben wurde.
Als fast magischer Stein hat der Bergkristall eine lange Geschichte, noch im 17. Jahrhundert wurde der Kristall vielerorts für „versteinertes Eis“ gehalten.
Eine Besonderheit des Bergkristalls ist, dass er heute künstlich hergestellt werden kann. Diese Kristalle sind von fast völliger Reinheit und werden als
piezoelektrische Kristalle bezeichnet. Sowohl natürliche als auch künstlich hergestellte Bergkristalle sind beliebte Schmucksteine.
Der Bergkristall gilt als besonderer Harmoniestein für Körper und Seele, der in eine Vielzahl von Organen vordringt. Neben seiner blutreinigenden Wirkung
wird auch seine positive Wirkung auf die Verdauung geschätzt. Bergkristalle sind sehr energiereich und sollten mindestens einmal im Monat unter fließendem
Wasser entladen werden.
Der Citrin gehört zu den Quarzen,
... die gelbliche Farbe kommt von Einschlüssen aus Mangan und Titan sowie durch hohen Druck, der ihn maßgeblich vom violetten Amethyst unterscheidet.
Der Citrin gilt als kräftiger und klärender Stein, der das Selbstvertrauen stärken kann. Außerdem wirkt er entgiftend und stärkt das Immunsystem und
den Stoffwechsel. Auch Nieren und Darm schützt er vor Entzündungen. Schon in der Antike wurde der Citrin hoch geschätzt, unter anderem sollte er
seinen Träger vor dem "bösen Blick" bewahren.
Der Name des Steins kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet Zitronenstein, bis ins Mittelalter wurde er auch als "Sonnenstein" verehrt.
Der Diamant
... ist nicht nur das härteste in der Natur vorkommende Mineral, sondern gilt auch als König der Edelsteine, nicht zuletzt aufgrund seiner Seltenheit
und der phantastischen Lichtbrechung. Obwohl jährlich einige hundert Kilogramm Diamanten weltweit gefunden werden, sind Schmuckdiamanten extrem selten
und entsprechend teuer. Heute werden weit über 90% aller Diamanten industriell verwertet, etwa in der Schleiftechnik.
Heilende Wirkung wird dem Diamant ähnlich wie dem Bergkristall zugesprochen, jedoch deutlich stärker. Er wirkt besonders gegen Arterienverkalkungen
sowie gegen Erkrankungen an Nieren und Blase. Außerdem stärkt er die Knochen und lindert Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzen, hat eine entkrampfende
Wirkung auf die Muskeln, beruhigt die Nerven und kann Magenbeschwerden heilen.
Epidot Herkunft und besondere Fundorte
Epidot konnte bislang an etwa 5.600 Fundorten ausgemacht werden. Besonders zahlreich kommt der Stein in Tschechien vor. Hier wurden beeindruckende
Funde gemacht mit bis zu 14 cm großen Kristallen. In Österreich, der Schweiz, in Deutschland und den USA sind weitere nennenswerte Fundorte bekannt.
Der Kristall findet sich jedoch in fast allen Ländern der Erde.
Epidot Aussehen
Der Epidot ist in seiner Erscheinungsform in unterschiedlichen Farben zu finden. Meist handelt es sich um ein dunkelgrünes oder braungelbes Mineral.
Auffällig und sehr schön.
Die Wirkung des Epidot
Dem Epidot wird nachgesagt, auf Erkrankungen der Lunge positive Wirkung zu haben. Dazu wird er am Besten in Form einer Halskette über der Lunge getragen.
So unterstützt er den Heilungsprozess, wenn Erkrankungen am Atmungsorgan vorliegen. Innerhalb gewisser Grenzen wird ihm schleimlösende Wirkung nachgesagt.
Epidot soll darüber hinaus die Ausgeglichenheit fördern. Er unterstützt die Entgiftung und stärkt die Abwehrkräfte.
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